Zeit für ein Gläschen Sommerwein!

Berauscht von den sommerlichen Temperaturen finde ich mich plötzlich des Öfteren auf dem Balkon sitzen und einen herrlichen Wein genießen. Es scheint, als würde er gleich noch viel vorzüglicher schmecken! Daher rufe ich jetzt offiziel die Sommer-Wein-Zeit aus! Nehmt euch ein Glas und setzt euch ins Grüne! Perfekt, um nach getaner Arbeit zu entspannen. Aber welche Weine trinkt man überhaupt zu dieser Jahreszeit? Echte Sommerweine? Rotweine? Rosé?

Unter Sommerwein versteht man alle Weine, die schon im Frühjahr bzw. Frühsommer trinkfertig sind und im heißen Hochsommer den Klimax seines kurzweiligen Lebens erreicht hat. Obwohl der Name Sommerwein kein weder gesetzlich geschützt noch ein Bestandteil eines Wein-Etikettes darstellt, wird er doch sehr gerne zu Marketingzwecken verwendet. Denn wer liebt nicht den Sommer und das wunderbar leichte Gefühl, das er uns beschwert? Mit dem richtigen Wein genießt man ihn gleich noch mehr.

genau wie die Jahreszeit, sind Sommerweine, auch Spargelweine genannt, spritzig, fruchtig und leicht. Aufgrund ihrer geringen Lagerfähigkeit, sollte man sie noch im gleichen Jahr, wenn nicht sogar Jahreszeit, trinken. Zu Sommerweinen gehören meist Weißweine oder Roséweine mit geringem Alkoholanteil und einem hohen Säuregehalt. Am besten schmecken sie eisgekühlt oder im Holzausbau gereift. Typische Rebsorten sind unteranderem Riesling, Silvaner, Müller-Thurgau und Weißburgunder. Im Rosébereich findet man Dornfelder und den blauen Spätburgunder.

REZEPT:

Ein herliches Rezept für den Sommer ist den Rosé- oder den Weißwein 1:1 mit Sprudelwasser zu mischen und frische Minze hinzu zu geben. Etwas Eis und fertig ist der Drink.

Valle dell’Acate: das einzige Weingut auf Sizilien

Mit der absoluten Bestnote wurde das Valle dell’Acate Weingut in Sizilien ausgezeichnet: die Höchstnote DOCG. Und die Weine können sich wirklich schmecken lassen! Gaetana Jacono führt in der sechsten Generation das familäre Weingut und setzt auf traditionelle Liebe und Kreativität. Das Gut erstreckt sich über 100 Hektar und es werden neben den landestypischen auch internationale Rebsorten angebaut. Aber das Augenmerk liegt seit einer steigenden Überdrüssigkeit mit der Internationalität des Weinanbaus auf den authentischen Wurzeln des sizilianischen Weingutes. Das Weingut ist bekannt für seine idealen klimatischen sowie geologischen Voraussetzungen für den Weinbau. Das hat zur Folge, dass die Weine sehr ausgeprägt sind im Geschmack, eine elegante Note haben und wirklich umwerfend sind.

Im Jahr 1973 hat der Cerasuolo di Vittoria D.O.C.G. als erster Rotwein die Auszeichnung DOC erhalten. Dieser Rotwein ist eine absolute Trumpfkarte auf dem heutigen Weinmarkt und schmeckt einfach nur hervorragend.

Wie sooft sind die traditionellen Weingüter, welche in den nächsten Generationen fortgeführt werden eine wunderbare Mischung aus neuen, modernen Ideen, einem frischen Geist und einem Traditionsbewusstsein, welches die alten Winzergeheimnisse bewahrt und in unsere heutige Zeit übersetzt.

Die Weinbibliothek für zu Hause

Um sich gepflegt über Wein unterhalten zu können, fehlt es vielen an Know-How, an tiefergehendem Wissen als “Der Wein ist aber süffig!”. Natürlich ist Wein auch Geschmackssache und über diesen lässt sich bekanntlich steiten und viel sagen. Aber zu wissen, was man sagt, ist dann wieder von Vorteil. Um sich als Weinliebhaber weiterbilden zu können, habe ich einmal ein paar Quellen zusammengesucht. Über Fotobücher, Zeitschriften, Winzerglossars, Weinbaulektüre. Es gibt so viele Lektüre für Leute, die sich in das Gebiet des Weines weiter einlesen möchten, dass die Auswahl richtig schwer ist.

Mein Favorit ist das Fotobuch “Wein-Die große Schule” von Jens Priewe. Von der Geschichte über den Weinanbau bis zu den vielen verschiedenen Rebsorten denkt dieses Werk alles ab. Ein wirklich gutes Buch, das man als Weinliebhaber im Regal stehen haben sollte. Wer sich mehr für die Weinverkostung interssiert, sollte zu dem kleinen, aber sehr feinen Weinführer “Weine degustieren: leicht & spielend” zurückgreifen. Mit bildlicher Darstellung muss man also keine trockene Theorie lernen, sondern wird spielend an das große Thema der Weinverkostung herangeführt! Die 120 wichtigsten Begriffe und die 120 verschiedenen Aromen werden einem mit viel Liebe zum Detail beigebracht. Ein Wissen, mit welchem man bestimmt angeben kann! Zudem will dieser Weinführer den Leser dazu animieren, neue Techniken auszuprobieren und zu festgefahrene und veraltete Theorien überwinden, um zu neuen, explosiven Geschmackserlebnissen zu gelangen! Wer jedoch gerne den Hobbykoch spielt und sich gerne mit der Harmonik von Wein und Speisen auseinandersetzt, der sollte “Essen und Wein: 400 und mehr gelungene Kombinationen” ausprobieren. Hier lernt man, auf welche Symbiose man bei einem edlen Tropfen und einem leckeren Gericht achten muss, um die perfekte Verbindung herzustellen. Eine weitere lustige Abwechslung zu den oftmals trockenen Ratgebern auf dem Gebiet des Weins, ist der “Knigge für Weintrinker: Sicherheit im Umgang mit Wein”. Mit diesem Werk lernt man von A bis Z den richtigen Umgang mit Wein – egal ob zu Hause, im Restaurant oder bei einem Dinner mit Freunden. Denn wer weiß immer, welchen Wein er im vornehmen Restaurant auswählen soll?

Eine bunte Auswahl an toller Literatur. Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar Ansätze für Ihre künftige Weinlektüre geben.

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Der Grüne Veltiner – ein wahrer Trinkgenuss!

Jetzt, da der Frühling sich gegen den eisigen Winter aufbäumt und die Luft schon nach Blumen und Sommer riecht (oder vielleicht auch nur in meiner Vorstellung), wird es langsam an der Zeit sich seine Sommerweine auszusuchen! Natürlich wird auch wieder einmal die Rotweinzeit gegen die Spritzigkeit der Weißen eingetauscht. Ist ja auch oftmals viel erfrischender einen gekühlten Weißwein bei wärmeren Temperaturen zu genießen, als einen trockenen Rotwein, der perfekt zu Kaminfeuer-Abenden passt.

Ganz vorne mitdabei ist der Grüne Veltiner, aber nicht irgendeiner, sondern die herrlich harmonischen Veltiner des Winzers Laurenz Maria Moser V, Angehöriger der berühmt berüchtigten österreichischen Weinfamilie . Dieser hat sich vor ungefähr fünf Jahren mit Leib und Seele einzig und allein der Herstellung des Grünen Veltiner verschrieben. Zusammen mit seinen zwei Partnern Franz Schweiger, der für den finanziellen Ablauf zuständig ist, und Dieter Hübler, welcher das gesamte Marketing abwickelt, bilden die drei Musketiere das perfekte Winzer Dreamteam.Und die Ergebnisse können sich auf jeden Fall sehen und natürlich schmecken lassen! Jedes Jahr wurde einer ganz speziellen Kreationen gewidmet und diese mit viel winzerlichen Liebe zur geschmacklichen Vollendung geführt. Sunny – Singing – Friendly – Silver Bullet – Charming Gruner. Bei dem Laurenz und Sophie Singing Grüner Verltiner hat sogar Laurenz M. Mosers Tochter mitgewirkt und hat einen ganz besonderen harmonsichen Wein, der nach Äpfeln und weißem Pfeffer duftet. Ein wahrlich herrliches Fruchtbouquet aus Zitrosfrüchten, Pfirsich und Apfelnoten. Dieser Wein schreit doch förmlich nach einem leckeren Sommer und muss unbedingt in den Vorratsschrank für laue Sommerabende.

Der Grüne Veltiner ist ja bekannt für seine Frische und seine fruchtigen Nuancen. Als wichtigste Rebsorte in Niederösterreich wird sie auch dort am meisten angebaut. Aber auch in Deutschland versucht man seit diesem Jahrhundert den Veltiner in deutschen Gefilden wieder heimisch werden zu lassen und ebenso in Australien erfreut sich der frische Grüne großer Beliebtheit.

Weingläser – ein weites Feld!

 

Zu einem wohlschmeckenden Wein gehört ganz klar ein perfektes Glas. Genauso wie für die Oper oder andere besondere und festliche Anlässe muss man sich auch eine gute Garderobe zu recht legen und sich in ein das perfekte Gewand hüllen, sonst wäre der Abend ja nur halb so lustig und elegant! Es existieren eben ein paar Spielregeln, die man einfach nicht brechen darf und die zur vollen Etfaltung des Genusses in keinem Fall übersehen werden dürfen! Und so ist es auch mit dem passenden Glas zum jeweiligen Wein. Und jetzt steht nicht nur die Aufteilung in bauchiges Rotweinglas und kleines, elegantes Weißweinglas zur Debatte, sondern es wird behauptet, dass jeder Wein sein ganz spezielles Weinglas hat, welches seinen Geschmack zur Gänze hervorbringen und diesen veredlen kann.

Es ist also nicht nur eine Frage der Ästhetik – Wein aus Wassergläsern zu trinken ist ja sowieso der Inbegriff des schlechten Geschmacks – sondern auch eine des höchsten Genusses! Und wer sich teure und edle Tropfen leistet, der weiß, dass man diese gebührend zelebrieren muss, sonst nützt das ganze Geld nichts! Es wurde zudem herausgefunden, dass die Form des Weinglases wirkliche sensorische Auswirkungen auf den Geruch und den Geschmack des Weines hat. Bei minimalen Abweichungen des Weinglases können sich große Unterschiede verzeichnen lassen! So beeinflusst das jeweilige Weinglas die Dynamik der Duftnoten des Weines. Ein sehr gutes Beispiel ist die Verköstigung eines edlen Champagners in einem breitbäuchigen Cognac-Glas. Das dünne, in die Länge gezogene Champagner-Glas erhält auf optimale Weise die frischen, sprudeligen Aromen des Champagners, während in einem dickbäuchigen Glas diese viel zu schnell verfliegen würden. Und das Champagnerglas kommt für einen aromatischen Cognac einem Gefängnis gleich, in dem er keinerlei Möglichkeiten zur vollen Entfaltung seiner starken Duftnoten hat.

Die entscheidenden Faktoren des Weinglasses sind zum einen das Volumen des Kelches und seine Proportionen, je größer der Flüssigkeitsspiegel im Weinglas ist, desto mehr Luftkontakt entsteht und die Aromen breiten sich vermehrt aus. Daher ist das Rotweinglas größer als das Weißweinglas. Aber jedes Weinglas muss sich zum Ende hin verjüngen, denn würde es breiter werden, würden die köstlichen Aromen nur so davon fliegen! Und die Aromen sind es ja genau, die einen besonderen Wein ausmachen und von der Mittelklasse abheben!

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Die besten Weine im Januar

 

Vor einiger Zeit habe ich Sie über den tollen Internet-Weinhandel 52Weine informiert, der im November seinen erfolgreichen Relaunch gefeiert hat. Auch diesen Monat hat 52Weine wieder exklusive Weine zu bieten und wir haben uns mal genauer umgesehen.

Von italienischen Genüssen über französische Luxusweine und karlifornische Neuheiten bis hin zu deutscher Raffinesse steht alles im virtuellen Regal des Weinanbieters. Und oftmals gibt es besondere Angebote – wie diesen Monat. Drei Lieblinge, drei köstliche Weine und alle für maximal 10 Euro pro Flasche! Von dem Weingut Aichinger wird der Kamptal DAC Reserve Grüner VerltinerAlte Rebe aus dem Jahr 2010 vorgestellt. Als extrem feiner Premiumwein sollte er jedem Gaumen eine große Freude bereiten! Von unseren französischen Winzerfreunden kann man von dem Weingut Chateau Mondésir-Gazin einen phänomenalen Blaye Cotes de Bordeaux rouge aus dem Jahr 2009 erwerben. Dieses unglaubliche Geschmackserlebnis sollte man nicht missen wollen, vor allem wenn man ein wahrer Bordeaux-Fan ist! Und der dritte im Bunde dieser drei Musketiere ist aus dem sonnenverwöhnten Kalifornien: der Panamera Cuvée California aus dem Weingut Panamera in Napa County.

Wer besondere Weine und tolle Genüsse schätzt, der sollte wirklich bei 52Weine vorbei schauen und sich von der vielfältigen und qualitativen Auswahl begeistern lassen!

1945, année de la victoire – 1945, Jahr des Siegers!

 

Dieses Mal möchte ich einen der wohl teuersten Weine vorstellen, der jemals zu einem Kriegsende entstanden ist ! Der Mouton Rothschild 1945. Auch wenn deu Auktion schon ende September war, geht mir es doch nicht mehr aus dem Kopf, wie viel ein anonymer Bieter in Los Angeles bereit war zu bieten: 22.650 Euro pro Flasche! Er ersteigerte insgesamt 12 Flaschen des Weins für 290.000 US-Dollar und 6 Magnumflaschen für 345.000 US-Dollar. Nicht genug, dass dieser Wein einer der teuersten Weine der Welt ist, sondern er trägt auch noch Geschichte in seinen Trauben. Er wurde anlässlich des Sieges über Nazi-Deutschland persönlich von Baron Philippe Rothschild in gekeltert. Auch ein Maler wurde beauftragt, das Etikett zu entwerfen und hat es mit der Aufschrift 1945, année de la victoire” – “1945, Jahr des Sieges” versehen.

Neue Woche – Neuer Wein – auf 52weine!

 

Wer fühlt sich auch meist verloren, wenn er dem riesen Weinregal im Supermarkt oder im Weinhandel um die Ecke gegenüber steht? Wer greift da nicht immer ganz schnell zu der altbekannten und schon hundertmal getrunkenen Flasche? Wer neuen Input, einen wirklich außerordentlich guten Service und eine große, aber wohl beschriebende Auswahl an Weinen möchte, der sollte sich mal den neuen, regelaunchten Online-Weinhandel von 52weine ansehen!

 

Es gibt von Rotweinen, Weißweinen bis zu Schaumweinen alles, was das Herz eines wahren Weinfreundes begehrt und noch dazu immer eine gute Beschreibung. Auf dem gleichnamigen Blog wird das wöchentlich wechselnde Sortiment beschrieben und die getroffene Auswahl von 52weine ist in jedem Fall sehr fein! Nachdem der Relaunch gefeiert wurde und die neue Plattform erschienen ist, wird ganz schnell klar, das 52weine-team hat sich wirklich viele Gedanken gemacht, um den Kunden einen hervorragenden Service zu bieten!

 

Jeder der bei 52weine seinen Lieblingswein gefunden hat, muss nicht mehr innerhalb einer Woche das Sortiment leer kaufen, sondern kann die Bestseller der vergangenen Monate über den 52weine-Outlet erwerben! Zudem auch als einzelne Flasche! Und bis 31.12.2011 ist die Weinbestellung noch lieferkostenfrei! So jetzt muss niemand mehr alleine und verlassen vor dem Weinregal stehen, sondern kann schön in dem Sortiment von 52weine stöbern und jede Woche einen neuen, köstlichen Wein ausprobieren!

 

Château d’Yquem: eines der berühmtesten Weingüter der Welt

Wohin man geht, welche Richtung man in Frankreich einschlägt, man kann gewiss sein, immer auf ein berühmtes Weingut zu stoßen. Frankreich ist das Land der Winzer, der edlen Tropfen und des köstlichen Bordeaux Rotweines! Dieses Mal habe ich ein Weingut herausgepickt, das ausschließlich Weißweine produziert – die zu den teuersten Weinen weltweit zu zählen sind!

 

Wenn ich an französische Weine denke, kommen mir oft nur schwere Rotweine in den Sinn, daher will ich mich von meiner Einfältigkeit befreien und etwas Neues wagen!

Das Gut Château d’Yquem liegt in Sauternes, im südlichen Bordeaux und genießt den offiziellen Status als Premier Grand Cu Classé Supérieur. Das gesamte Anwesen umschließt 113 Hektar Weinanbaufläche, von denen aber immer nur ca. 100 Hektar genutzt werden. Denn die alten Böden werden umgegraben, um wieder fruchtbar zu werden. Nach den strikten Regeln des Châteaus wird die Erde ganze fünf Jahre in Ruhe gelassen, bevor wieder Wein angebaut werden kann. Etwa 12 Hektar bleiben jedes Jahr bar. Das Gut baut lediglich 2 Traubensorten an! Dafür aber mit so viel Liebe und Aufmerksamkeit, dass man nie wieder einen anderen weißen Tropfen trinken wird – außer wenn es eng im Geldbeutel ist! Mit 80% ist die Sémillion, aus welcher ein reichhaltiger, kräftiger und fruchtiger Wein mit Körper und Struktur entsteht, der Spitzenreiter. Die restlichen 20% sind für den Sauvignon Blanc, welcher durch sein herrliches Aroma und seine Finesse überzeugt! Auch die Süßweine des Châteaus sind weltberühmt.

Ich denke die Besonderheit der Weine fängt bereits bei der Lese an, denn auf Yquem wird mehrfach auf den selben Feldern gelesen, das bedeutet, dass im selben Jahr die einzelnen Weinanbaufelder des Öfteren abgesucht werden, um genau immer die Trauben zu lesen, die den richtigen Reifegrad besitzen! Das nenne ich wahre Winzerliebe! Das Gut verzichtet sogar darauf in schlechten Erntejahren überhaupt einen Grand Vin, den bekanntesten Süßwein des Weingutes, herauszubringen! Die Trauben werden an die umliegenden Bauern verkauft oder werden für einen trockenen Weißwein zu Verfügung gestellt. So fallen manche Jahrgänge raus. Man will schlicht und einfach vermeiden, dass eine Ware auf den Markt kommt, die den eigenen hohen Erwartungen nicht gerecht wird!

Bei so viel Hingebung und Winzerleidenschaft, sollte man sich schon dazu durchringen und eine Flasche zu kaufen oder auf seinen Geburtstag zu warten!

Multikulturelle Weine aus Korsika: Die wohl beste Mischung aus italienischer und französischer Winzerkunst!

Ich war wirklich erstaunt über die Information, dass die im Mittelmeer gelegene Insel Korsika zu den wichtigsten französischen Weinanbaugebieten gehört! Unglaublich, da die Anbauweise über die Jahrzehnte mehr als ein Mal umgeworfen worden ist! Aber natürlich ist es verständlich, denn die Insel bietet die besten geologischen sowie klimatischen Bedingungen, um die Trauben wahrhaft prächtig und fruchtig gedeihen zu lassen! So sind sie unter den französischen Weinen die Exoten, denn die meisten bestehen aus Reben, die so nicht in Frankreich angebaut werden.

Viele werden jetzt vielleicht aufschreien und sagen, in Korsika wird nur herkömmlicher Tafelwein angebaut! Ja so lautet leider das Urteil und korsische Weine genießen keinen besonders guten internationalen Ruf. Aber hier und jetzt soll mit den Vorurteilen aufgeräumt werden! Denn nur weil man etwas nicht kennt, darf man noch lange nicht die Nase rümpfen!

Korsika hat in den letzten 40 Jahren versucht, wieder vermehrt den Fokus auf die Qualität des Weins zu legen. 1968 erhielt die Weinregion Patrimonio das erste französische Herkunfstsiegel AOC und es folgten 8 weitere! Ich denke, was besonders zu beachten ist, dass Korsika nicht nur mit seinem warmen Mittelmeerklima eine hervorragende Ausgangsposition für den Weinanbau bietet, sondern auch, dass sich auf der Insel eine kulturelle Vielfalt aus Italienern und Franzosen vermischt. Und was könnte bitte besser sein, als die beiden wohl besten Weinländer weltweit zusammen vereint? Kein Wunder, dass der Wein bei Weinspeziallisten sehr beliebt ist.

So sind italienischstämmige Rebsorten wie Carcajolo Noir, Sciaccarello, der korsische Sangiovese Niellucciu. Sehr beliebte Weine sind aus der Rebsorte Barbarossa und Aleatico, Genovese und Rimenese.

Da sieht man mal wieder, dass man nicht alles glauben sollte, was die öffentliche Meinung so sagt, sondern sich vielmehr auf neue geschmackliche Momente einlassen!